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Smart Sensor-IQS

2014 bis 2015

Ziel des Forschungsprojektes 'smart SensorIQS' (Intelligente und automatisierte Qualitätssicherung von hydrologischen 'live'-Sensormessdaten) ist es, Konzepte und Methoden zu entwickeln, die eine effektive automatisierte Qualitätssicherung hydrologischer Messdaten in naher Echtzeit ermöglichen. In bestehenden Messnetzen erfolgt die Qualitätsprüfung von hydrologischen Messdaten oft nur in einer rudimentären Form und in vielen Fällen nicht kontinuierlich. Im schlimmsten Fall kann so keine Aussage über die Datenqualität einer Messung getätigt werden.

Ungenügende, unterschiedliche oder gar fehlende Kenntnisse über Qualität oder Qualitätsstufe der Eingangsdaten können in der Folge zu unerwarteten oder sogar falschen Ergebnissen bei darauf aufbauenden Modellberechnungen und Simulationen führen.

Die Herausforderung des Projektes liegt in der Konzeption und Entwicklung eines nachhaltigen methodischen und technischen Lösungsansatzes, der es ermöglicht, hydrologische Messdaten – mit einem gemeinsamen, vergleichbaren Verständnis für die Messdatenqualität - 'live' in interoperablen IT-Infrastrukturen für die weitere Verwertung bereit zu stellen.

Die Innovation zielt auf die automatisierte und harmonisierte 'live' Bereitstellung qualitätsgesicherter hydrologischer Zeitreihenmessdaten ab. Das Projektkonsortium setzt sich zum Ziel, als neue Methoden Waldo Toblers 'First Law of Geography', 'Everything is related to everything else, but near things are more related than distant things' in die 'near-real-time' Qualitätssicherung der räumlich explizit organisierten Messdaten zu integrieren.

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