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Scada::GIS

2012 bis 2014

Um die Interoperabilität zwischen Sensornetzwerken, Geoinformationssystemen und SCADA Kontrollsystemen sicherzustellen, bedarf es der gezielten Anwendung von etablierten Standards und daraus extrahierter Teilprofile aller beteiligten Anwendungsdomänen. So können SCADA Messdaten in Geoinformationssysteme und Umweltmessdaten in SCADA Kontrollsysteme eingebunden und für die weitere Verarbeitung in Automatisierungssystemen verwertet werden können.

Ziel des Forschungsprojektes SCADA::GIS war es, mit der wechselseitigen Integration von SCADA (Supervisory Control and Data Acquisition) Systemen und GIS (Geoinformationssystemen) auf Basis der Gliederungsparameter "Raum" und "Zeit" Messdaten aus diesen Anwendungsdomänen in einer standardisierten service-orientierten technischen Infrastruktur wechselseitig zugänglich zu machen.

Die automatisierte Integration erforderte die konsequente Anwendung serviceorientierter Architekturen und offener neuer Standards wie OPC UA, OGC Sensor Observation Service (SOS), Triggered Communication (z.B. mit dem WebSockets Protocol) und Sensor Fusion (Echtzeitdatenintegration). Mit der geo-semantischen Erweiterung von, in SCADA Systemen organisierten Messdaten, wurde ein neuer standardisierter Ansatz gewählt, diese Sensoriken über die Brücke OPC UA nach OGC SOS in Geoinformationssysteme zu integrieren und umgekehrt über denselben Weg Daten in SCADA Systemen verfügbar zu machen.

Die Ergebnisse des Forschungsprojektes bieten den Kunden von Geoinformations-Lösungsanbietern eine mögliche Erweiterung bestehender GIS-Installationen hin zu SCADA . Für SCADA Kunden spielt die Einbindung von SCADA-Daten in interne GIS-Entwicklungen als Erweiterung der bestehenden Produktpalette eine entscheidende Rolle.

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