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OLS3D - Organizing Large Scale 3D geoinformation

2016 bis 2019

Aus aktuellen Bestandsanalysen zu raum-zeitlichen Informationsbeständen in Organisationen und Unternehmen in Österreich lässt sich klar erkennen, dass die Verwaltung sowie die Verantwortlichkeiten für räumlich detaillierte 3D Datengrundlagen häufig auf verschiedene Abteilungen verteilt sind und die Datenführung häufig in technisch isolierten Systemen stattfindet.

Angelehnt an verfügbare Gebäude-Modellierungs-Standards aus verschiedenen Anwendungsdomänen (Architektur, Planung, Geoinformatik etc.) gilt es, die Informationsbestände von Gebäude-Facilities inhaltlich wie technisch anwendungsunabhängig mit semantischen ‚loose-coupling‘ Strategien zu harmonisieren und zu verlinken, die damit ein stabiles Fundament für die nachhaltige Modellierung von 2D und 3D Produktions-Innenraumumgebungen bilden.

Ziel ist es, mit dieser zusätzlichen, anwendungsneutralen ‚räumlichen‘ Kontextualisierung des Innenbereiches, neben der Gliederungsebene Zeit, die erweiterten Anforderungen der Mensch-Maschine Interaktion in intelligenten Produktionsumgebungen für Innenraum-Positionierung, Produktionsgüter-Monitoring, Orientierung, lokationsabhängiger Steuerung, Betriebssicherheit sowie die situative Wahrnehmung des Personals und der Maschinen zu unterstützen. Die Dissertation versteht sich als wissenschaftlich-technischer Beitrag zu den Herausforderungen von Industrie 4.0 und Fabrik der Zukunft einerseits, sowie der raum-zeitlichen IT-Organisation von Smart Production Facilities andererseits.

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