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ASTUS - Zwischenergebnisse & erste Aktivitäten in der Pilotregion Pongau

Die Alpenregion als attraktiver Siedlungs-, Tourismus- und Wirtschaftsraum steht besonderen Herausforderungen hinsichtlich Klimawandel, Luftverschmutzung, Verkehr und Siedlungsentwicklung gegenüber. Dabei führt u.a. die vergangene und gegenwärtige Siedlungsentwicklung im Alpenraum vielerorts zu einem eingeschränkten Mobilitätsangebot und folglich zu einem markanten Anstieg des motorisierten Individualverkehrs. Dieser Problematik, sowie dem aktuellen Alpenraum-Projekt ASTUS (iSpace ist Projektpartner) widmete sich kürzlich ein Artikel in der Tageszeitung Der Standard („Bröckelnde Berge: Umbruch in einer sensiblen Region“, veröffentlicht am 22.11.2017).

Ziel des Alpenraum-Projekts ASTUS (Alpine Smart Transport and Urbanism Strategies) ist es, eine CO2-sparende Alltagsmobilität und eine ressourcenschonende Raumplanung im Alpenraum nachhaltig zu fördern. In diesem Sinne soll das Projekt beispielsweise Kommunen dabei unterstützen, langfristige, zukunftsweisende Lösungen in der Verkehrs- und Siedlungsentwicklung zu finden und anzuwenden.

Der Pongau ist eine der ASTUS-Modellregionen im Alpenraum, die in den nächsten beiden Jahren gemeinsam die Ziele von ASTUS verfolgen und umsetzen möchten. In diesem Sinne werden interessierte Gemeinden des Regionalverbandes Pongau mit Unterstützung von SIR (Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen) und iSpace Lösungen für eine CO2-sparende Alltagsmobilität erarbeiten.

In Workshops mit den interessierten Gemeinden des Regionalverbandes Pongau kristallisieren sich bereits Herausforderungen und mögliche Handlungsfelder heraus. Die Zahl der Erwerbspendler im Pongau stieg in den letzten 15 Jahren um mehr als 20%. Mehr als 60% der Wege werden mit dem privaten Auto zurückgelegt. Das stellt die Kommunen vor große Herausforderungen hinsichtlich Verkehrs- und Siedlungsplanung. Überregionale, regionale und örtliche Pendleranalysen und GIS-Planungstools können dabei helfen, die Pendlerverflechtungen auf verschiedenen räumlichen Ebenen zu erforschen und zu bewerten, um letztendlich ressourcenschonende Siedlungskonzepte und Mobilitätsstrategien zu entwickeln.

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