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ERNEUERBARE ENERGIE IN ÖSTERREICH - Räumlich aufgelöst & interaktiv

Windkraft

Die Verfügbarkeit der Windkraft unterliegt starken zeitlichen Schwankungen und großen räumlichen Unterschieden. Um die Windkraftpotenziale flächendeckend abschätzen zu können, wurde deshalb ein komplexes Modell entwickelt, das unter anderem die Geländeformen, die Oberflächenrauhigkeit, die Höhe über Grund und die Energieertragskurve einer typischen Windkraftanlage berücksichtigt.

Theoretisches Windkraftpotenzial

Zur interaktiven Applikation

Zur Abschätzung des physikalisch verfügbaren Windkraftpotenzials können gemessene Klimadaten von Windmessstationen, die topographische Beschreibung des Untersuchungsgebietes sowie die Klassifikation der Landbedeckung herangezogen werden. Ein komplexes Modell korrigiert die gemessenen Werte um den Einfluss der Messhöhe, Seehöhe und Neigung. Die so ermittelten korrigierten Messwerte können anschließend interpoliert werden, woraus sich flächendeckende Windgeschwindigkeiten ergeben. Diese müssen zur Abschätzung des theoretischen Windkraftpotenzials mittels Daten zu Hangneigung, Seehöhe, Geomorphologie sowie Oberflächenrauhigkeit wiederum korrigiert werden. Aus diesen Daten kann anschließend unter Anwendung der physikalischen Formel für kinetische Energie die Errechnung des theoretischen Potenzials erfolgen.

Eingeschränktes technisches Windkraftpotenzial

Zur interaktiven Applikation

Durch eine Reduktion des theoretischen Potenzials hinsichtlich relevanter Restriktionen lässt sich das eingeschränkte technische Windkraftpotenzial ermitteln. Diese Einschränkungen betreffen die typische Stromausbeute einer Standardwindturbine, die maximale Hangneigung und Seehöhe in der Windkraftanlagen errichtet werden können sowie den Ausschluss von Gebieten mit zu niedrigen mittleren Mindestwindgeschwindigkeiten. Im Weiteren werden Distanzen zu Gebäuden, Flughäfen, Eisenbahntrassen, Straßen sowie Schutzgebieten in die Berechnung einbezogen.


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