
ERNEUERBARE ENERGIE IN ÖSTERREICH - Räumlich aufgelöst & interaktiv |
Oberflächennahe GeothermieOberflächennahe Geothermie umfasst die von der Erde selbst stammende Energie, die aus Tiefen bis zu ca. 100 m mittels Erdsonden gehoben und mittels Wärmepumpen zur Wärmebereitstellung zur Verfügung steht. Um die im Erdreich vorhandene Wärme nutzen zu können, ist elektrischer Strom zum Betrieb der Wärmepumpe erforderlich. Das vorhandene Potenzial hängt primär von den vorherrschenden hydrogeologischen Verhältnissen unter besonderer Berücksichtigung des Grundwassers in der Untersuchungsregion ab. Theoretisches Potenzial aus oberflächennahe Geothermie Eingeschränktes technisches Potenzial aus oberflächennaher Geothermie Hydrothermale GeothermiePotenziale aus hydrothermaler Geothermie sind in Österreich an Niederdrucklagerstätten, die sich im Bundesgebiet bis ca. 3000 m unter der Erdoberfläche befinden und eine Temperatur von knapp über 100 Grad Celsius aufweisen, gebunden. Theoretisches Potenzial aus hydrothermaler Geothermie Geographische Daten über Heißwasseraquifere mit hinreichend großer Wasserführung in Verbindung mit Informationen über deren Wärmeinhalt liefern die Grundlagen für eine räumliche Potenzialermittlung. Die Annahme einer mittleren Nutzungsdauer ermöglicht eine Abschätzung des theoretischen Potenzials. Eingeschränktes technisches Potenzial aus hydrothermaler Geothermie Das eingeschränkte technische Potenzial basiert auf dem theoretischen Potenzial und berücksichtigt zudem Annahmen zur Reinjektionstemperatur, zur technisch installierbaren thermischen Anlagenleistung, zur Ergiebigkeit sowie zu konkurrierenden Nutzungen wie z.B. Thermen. |
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